Information

REM — Neue Mitte Remseck

Informationen zum Projekt
  • Projekt: 065 REM
  • Aufgabe: Neubau einer neuen Stadtmitte mit Rathaus, Bürgersaal und Bibliothek
  • Projektart: Wettbewerb
  • Jahr: 2014
  • Auszeichnung: Anerkennung
  • Lage: Stadt Remseck am Neckar (D)
  • Bauherr: Stadt Remseck am Neckar
  • Mitarbeiter: Philipp Mennigen
  • Projektpartner: hjp-architekten, Grafenrheinfeld, Lützow7 Landschaftsarchitekten, Berlin und itv, Berlin

Ausgangslage
Am 1. Januar 1975 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Dörfer Aldingen, Hochberg, Hochdorf, Neckargröningen und Neckarrems zu einer Einheitsgemeinde zusammen. Am 1. Juli 1977 erhielt die Gemeinde den Namen Remseck nach der gleichnamigen Burg, die einst im geographischen Mittelpunkt der heutigen Markung auf dem Schlossberg über der Remsmündung stand.

In den folgenden 35 Jahren wuchs die Einwohnerzahl Remsecks von 15.600 auf über 24.000 an, was fehlte war ein Zentrum.

Konzept Städtebau

Die drei Baukörper (Rathaus, Bürgersaal und Bibliothek) werden im Sinne der ab­schnittsweisen Realisierung als voneinander unabhänige Baukörper um den aus dem städtebaulichen Wettberwerb hervorgegeangenen „Rathausplatz“ gruppiert, und definieren diesen als klar gefasste, zentrale Platzsituation. Trotz dieser klaren Betonung der Platzkanten ermöglicht die Setzung der Gebäudevolumen zueinander zahlreiche Durchwegungen hin zu den angrenzenden Uferpromenaden, ohne den Platz jedoch zerfallen zu lassen. Der Leitidee des zentralen Platzes zufolge sind sämtliche öffentliche Bereiche der Gebäude (Cafe, Foyer etc.) dem Platz zugewandt und nutzen diesen als gemeinsamen Vorraum.

Gefordert war eine Realisierung in drei Bauabschnitten, die jeweils eigenständig stadträumlich funktioneren sollten. Um die Aufrechterhaltung des Rathausbetriebes im Bestand während des ers­ten Bauabschnittes zu gewährleisten, bildet das neue Rathaus den südlichen Ab­schluss des Areals.

Als zweiter Bauabschnitt folgt im östlichen Bereich entlang der Ufer­promenade die Errichtung des Bürgersaals, wodurch der Bezug zum Außenraum (Grünraum Promenade) ermöglicht wird.