Information

WES — Studierendenhaus Campus Westend Frankfurt

Informationen zum Projekt
  • Projekt: 062 WES
  • Aufgabe: Neubau eines Studierendenhauses für den neuen Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt
  • Projektart: Wettbewerb
  • Jahr: 2014
  • Auszeichnung: 1. Preis
  • Lage: Frankfurt am Main (D)
  • Bauherr: Land Hessen
  • Status: in Planung
  • Mitarbeiter: Tobias Bloh, Michael Degener
  • Projektpartner: hjp-architekten, Grafenrheinfeld

Grundkonzept des Studierendenhauses ist es, allen Nutzern und Gästen eine möglichst umfassende Erfahrbarkeit des Gebäudes und seiner lebendigen Funktionen zu ermöglichen. Dafür wurden die Foyers über ein über die Geschosse versetztes Atrium miteinander verbunden, das sich quer durch das Gebäude zieht. An diesem sind alle öffentlichen Funktionen in einem Wechselspiel angeordnet. Neben einer guten Orientierung und einem ständigen Außenraumbezug, entstehen so auch intern spannende Blickbezüge vom Foyer im Erdgeschoss über den Lernbereich, das Kinofoyer bis zum Saalfoyer im dritten Obergeschoss. Auch funktional gibt es immer wieder Wechselbeziehungen. So zum Beispiel zwischen dem Café und dem Partykeller, die sowohl strikt getrennt, aber auch über die Treppe und den zweigeschossigen Hof zusammen funktionieren können. Alle einzelnen Funktionen entwickeln dabei jeweils eine identitätsstiftende räumliche Eigenständigkeit, welche die jeweiligen Potentiale und Qualitäten steigert.

 

Das Studierendenhaus nimmt die Kanten des städtebaulichen Masterplans auf. Im Umfeld werden dabei verschiedene außenräumliche Qualitäten erzeugt.

 

Der großräumliche Vorbereich im Süden bildet einen einladenden Platz, der das Gebäude an den Campus anschließt. Im Südwesten liegt die große Caféterrasse. Auf der der Wohnbebauung abgewandten Seite im Norden entsteht eine großflächige aber geschützte Hofsituation, die – auch in Verbindung mit dem Foyer und den anderen Veranstaltungsflächen des Gebäudes – für Veranstaltungen und Partys im Freien genutzt werden kann.

Direkt daneben liegt eine kleine Piazetta. Diese ist direkt an die Fahrradwerkstatt und auch an die Hausmeisterwerkstatt angebunden. So bildet sich eine Art Werkhof, wo auch im Freien an Fahrrädern und anderen Dingen geschraubt und gewerkelt werden kann.