Information

STU — »Magistrale« Erneuerung Sonnenberg-Klinik Stuttgart

Informationen zum Projekt
  • Projekt: 043 STU
  • Aufgabe: Modernisierung und Erweiterung eines bestehenden Fachkrankenhauses für Psychosomatik mit zukünftig 112 Betten
  • Projektart: Realisierungswettbewerb
  • Jahr: 2013
  • Lage: Stuttgart-Möhringen (D)
  • Bauherr: ZfP Südwürttemberg
  • Mitarbeiter: Tobias Bloh
  • Projektpartner: hjp-architekten, Grafenrheinfeld/Gießen

Städtebau | Die Sonnenbergklinik Stuttgart bietet mit ihrer Lage im Landschaftsraum eine besondere Qualität, die die medizinischen Ziele der Klinik unterstützt und den Patienten bei ihrem Aufenthalt einen wohltuenden Rahmen bietet. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, diese Qualität bei der Erweiterung und Neustrukturierung der Anlage mit einzubeziehen. So stellen sich die Neubauten als Solitäre in der Landschaft dar, die sich, eingehend auf die bestehende Topographie, geschossweise in Richtung Süden abstufen und allumseitig vom Naturraum umschlossen werden. Die erdgeschossigen Bereiche profitieren von ihrem direkten Kontakt zu den umliegenden Freiräumen und sind, wo möglich, diesen direkt zugeordnet.
Neuer Eingang | Der neue Haupteingang der Anlage befindet sich nun südlich des Bestandsgebäudes im höchst gelegenen Neubau. Ein öffentlicher, repräsentativer Platz, mit Blick in die Landschaft ist diesem Eingangsgebäude vorgelagert und bildet hier die neue Adresse der Klinik. In dieser Ebene rund um den Eingangsplatz, befinden sich auch jene Funktionen, mit der größten Öffentlichkeit, wie Speise- und Veranstaltungssaal, sowie Gruppenräume und Konferenzräume.
Magistrale | Die Eingangsebene wird über eine allen Gebäuden zugehörige Magistrale verbunden. Sie ist Verteiler, Wegraum, Treffpunkt und Aufenthaltsraum in einem und bietet die notwendige Orientierung sowie die behindertengerechte Erschließung aller Baukörper. Durch die Topographie und die damit gleichmäßige Abstufung der neuen dreigeschossigen Baukörper erreicht die Magistrale unterschiedliche Geschosse in den jeweiligen Baukörpern. Diese funktionale und räumlich spannende Grundstruktur, dient gleichzeitig einer sinnenhaften Aufteilung der unterschiedlichen Nutzungszonen.