Information

EMU — Museum für Peter August Böckstiegel

Informationen zum Projekt
  • Projekt: 073 EMU
  • Aufgabe: Ergänzender Museumsbau am Peter-Böckstiegel-Haus
  • Projektart: Wettbewerb
  • Jahr: 2014
  • Lage: Werther (Westfalen)
  • Bauherr: Peter-Ausgust-Böckstiegel Stiftung
  • Mitarbeiter: Tobias Bloh, Nadine Lehmann
  • Projektpartner: hjp-architekten, Grafenrheinfeld

Wettbewerb in Zusammenarbeit mit hjp-architekten, Grafenrheinfeld

 

Setzung

Das neue Museum wahrt Distanz und präsentiert sich als eigenständiges Haus. Durch seine Setzung und Ausrichtung tritt es gleichzeitig in einen

Dialog mit dem Böckstiegel Haus, der dem Ort eine neue Dimension hinzufügt. Die Setzung des Neubaus bindet das Museum geschickt in die Landschaft

ein, der Baukörper schiebt sich in das Gelände hinein und bleibt so im Landschaftsbild zurückhaltend.

 

Grundriss, Organisation und Funktionen

Das Museum ist organisiert entlang einer Wegachse, die vom Weg zum Böckstiegel Haus abzweigt und direkt bis in die Ausstellung leitet.

Die unterschiedlichen Bereiche des Museums gliedern sich an diese Achse an, wodurch eine sehr gute Übersichtlichkeit und Verknüpfung

gewährleistet ist, auch im Hinblick auf die mögliche Erweiterung.

Betritt man das Museum gelangt man zunächst direkt in den kombinierten Bereich von Café und Shop. Dieser bildet zusammen mit dem Raum

der Museumspädagogik eine räumliche Einheit und bietet genügend Platz als Sammelpunkt für Gruppen.

Das Café öffnet sich auf eine teilweise überdachte Terrasse mit direktem Blick auf das Böckstiegel Haus.

Auf der gegenüberliegenden Seite des Gebäudes erhält der Bereich der Museumspädagogik einen eigenen Aussenbereich, der als Werkhof genutzt werden kann.

Die Kasse und die Café-Bar sind in einer Einheit zusammengefasst, von der aus man Café, Shop, Haupteingang und den Zugang zur Museumspädagogik

überblickt, somit ist der Betrieb sehr gut mit nur einer Person möglich.

Der Ausstellungsraum ist ein frei bespielbares Quadrat mit einer lichten Raumhöhe von 3,50m.

Technikflächen, Depots und Werkstatt befinden sich im Keller. Die Werkstatt ,wird über einen nach Süden gelegenen Hof belichtet.

Zusätzlich gibt es noch einen Lagerraum für das Café und ein Personal WC.