dreigegeneinen happy aumanndau

 

»Architektur ist mehr als ein Haus. Wir entwickeln daher immer auch stadtplanerische Ideen und auch Konzepte für das Leben im sozialen Raum. Die Maßstäbe variieren dabei vom Möbel über Gebäude bis zum Masterplan.

Zentrales Thema ist dabei immer wieder die Beziehung zwischen Architektur und Stadt, dem Ort und dem Menschen.«

 

Gründung Maximilian Niggl, Nikolas Savić und Bastian Sevilgen kommen aus München, Bamberg

und Malente, ein bisschen auch aus Bosnien und der Türkei, trafen uns vor Jahren am Bauhaus in

Weimar und verteilten uns wieder. Wien, Barcelona, Glasgow, Lissabon, Amsterdam, Rotterdam

waren weitere Stationen unseres Lebens.


Gegründet wurde dreigegeneinen 2009 am Bauhaus in Weimar mit Alexandra Bauch für das Projekt
heimat_unlimited, einer Suche nach der emotionalen Komponente Europas.


Im Herbst 2010 haben wir unser Diplom der Architektur an der Bauhaus-Universität Weimar

abgeschlossen und das Büro dreigegeneinen von nun an als Werkstatt für Architektur fortgeführt.

Grundlage des Namens dreigegeneinen waren wir selbst. Denn zwischen uns fanden sich zwar

immer wieder zahlreiche Gemeinsamkeiten, immer war jedoch eines anders. Der Name ist aber auch

Abbild unserer Arbeitsweise. Kein erzwungener Konsens, kein vorgefertigter Stil, sondern Diskussion

und Individualität. Auch die eine Gegenstimme zählt, denn jeder ist mal der Eine.

Konzept dreigegeneinen ist eine junge Werkstatt für Architektur, urbane Strategien und Gestaltung.

Wir arbeiten offen und umfassend an Konzepten, Gebäuden, Ideen und der Stadt. Wir sind überzeugt,

dass Architektur nicht bei dem Gebäude aufhört, sondern erst dort beginnt. Wir entwickeln
unsere Konzepte daher stets unter ganzheitlicher, gestalterischer Betrachtung, das heißt mit hohem
städtebaulichen Anspruch, in Einbeziehung der Topografie und des Ortes, klaren Konzepten und
hohem räumlichen und materialästhetischem Gespür. Es geht nicht um die Doktrin eines Stils, sondern
um die Entwicklung eines starken Konzeptes aus dem Ort heraus.

Bekenntnis zur Urbanität Unsere Städte wurden in ihrer Geschichte unzählige Male überformt.
Es gab langsame Prozesse, bedingt durch Wohlstand und stetigem Anstieg ihrer Bewohner und
tiefe Einschnitte, wie die Industrialisierung, Kriege, oder auch die Moderne. Vor allem Letztere
hat spannende und herausragende Bauten hervorgebracht, aber leider zum Teil auch unbewohnbare
Städte. Alexander Mitscherlich hat dies schon 1965 in seinem Manifest über »Die Unwirtlichkeit
unserer Städte« aufgezeigt, doch seitdem hat sich wenig geändert. Es sind lediglich mehr Ikonen
hinzugekommen, wirkliche Urbanität entsteht leider nur noch selten.

Wir verstehen uns als moderne Architekten und Stadtplaner, doch trotz oder gerade wegen
unserer Ausbildung am Bauhaus gilt es unvoreingenommen abzuwägen welche Entwicklungen der
Architekturgeschichte sich positiv auf die Urbanität und den Menschen entwickelt haben und
welche sich eher als schädlich erwiesen haben. Die klassische Moderne ist dabei ein Teil dieser
Entwicklung der ebenfalls jeweils neu gewertet werden muß.

Wir wollen moderne aber bewohnbare Städte schaffen. Städte, die auch langfristig funktionieren
und nicht nur von kurzfristigem Image- und Profitdenken einiger Investoren oder Stadtoberen geprägt
werden. Dies kann großmaßstäbliche Planungen verlangen, manchmal aber auch mit der Gestaltung
einer Parkbank beginnen.